`Von Handlung kaum gestrafft` findet Jamal Tuschik diese in Frankfurt spielende Erzählung, in der Dzinaj offensichtlich auch die Erfahrung seiner komplizierten Ursprünge einfließen lässt - er ist Sohn eines mazedonischen Albaners und einer deutschen Mutter und lebte lange Zeit in Istanbul. Tuschik findet die Erzählung ein bisschen allzu biografisch, die Deckung zwischen dem Autor und der Hauptperson allzu groß und resümiert die Handlung, in der der Vater und eine Geliebte namens Ellen weitere Hauptrollen spielen, doch mit einiger Distanz. Was ihn vor allem stört, ist, dass der Autor trotz der biografischen Färbung seines Buchs nicht mit der gehörigen Radikalität zu Werke geht und seinen inneren Monolog `verniedlicht`.
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