Urs Augstburger inszeniert in der Familiensaga "Wässerwasser" den Kampf der Menschen gegen eine entfesselte Natur. Motive aus den beiden bisherigen Bergromanen "Schattwand" und "Graatzug" führen die Geschichte aus der Vergangenheit in die Zukunft.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.11.2009
Mit romantischer Alpenidylle hat Urs Augstburgers Roman "Wässerwasser", der dritte Band seiner Bergroman-Triologie, nach Ansicht von Rezensentin Andrea Lüthi nichts am Hut. Im Gegenteil: der Autor entwirft für sie im vorliegenden Band ein erschreckendes Zukunftsszenario, angesiedelt in den vom Menschen ausgebeuteten und dem Klimawandel gezeichneten Walliser Bergen. Während Lüthi die zwischenmenschlichen und insbesondere die erotischen Szenen nicht ganz überzeugen, zeigt sie sich von der Schilderung der Naturgewalten und dem Versuch der Menschen in der zerstörten Natur zu überleben sehr beeindruckt. Ihr Fazit: ein "packender Zukunftsthriller" und ein "leidenschaftliches Plädoyer für mehr Sorgfalt mit der Natur".
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