Aus dem Englischen von Sophie Zeitz. Eine junge Frau trifft ihren ersten Freund - und dessen Hund Petal, der bald nur noch auf sie hört. Eine andere erholt sich langsam von einer Abtreibung, während ihre Freundin sich auf Instagram räkelt. Und ein Mädchen tut alles, springt mit zwölf von Klippen und lügt für die Stiefschwester, nur um deren bester Freundin zu gefallen.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 25.10.2023
Der oft angestellte Vergleich zwischen der britischen Autorin Saba Sams und Irlands Literaturgröße Sally Rooney ist nicht ganz treffend, meint Rezensent Simon Sahner. Anders als bei Rooney wird Sexualität bei Sams nicht romantisiert, im Gegenteil, hält der Kritiker fest, "kühl" und "schonungslos körperlich" geht die Autorin mit dem Thema um, unterstützt durch ihre schlichte Sprache. Dabei gelingt ihr in ihren Kurzgeschichten der Spagat zwischen der Darstellung einer frauenfeindlichen Welt, in der Männer Frauen manipulieren und vergewaltigen, und der Schilderung der Frauen als trotz aller Widrigkeiten stark und souverän, lobt der Kritiker.
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