Aus dem Ungarischen übersetzt von Agnes Relle, Terezia Mora, Ilma Rakusa, Gerhard Falkner, Joachim Helfer und Christian Polzin. Drei Reiseberichte, drei Tagebuchnotizen, drei Gedichte, drei Anfänge von Prosastücken. Die erste deutschsprachige Publikation des ungarischen Autors nimmt den Leser mit auf eine Reise in chinesischen Zügen, auf Kamelen durch die Sahara zu einer verlassenen russischen Raketenstation. Humorvoll offenbart der Autor, wie er als kleiner Junge in seinen Hosen Bücher versteckte und stahl, und wie man einen heroischen Tod möglichst vermeidet. Den Textstücken unterliegt ein sehr persönlicher Ton, in dem sich politische mit biografischen Ereignissen vermischen.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Ingo Schulze: Das Wasser im August Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen.…