Juni 1924. Lavinia Schulz und Walter Holdt, zwei der radikalsten Vertreter des expressionistischen Maskentanzes in Deutschland, werden tot bzw. schwer verletzt in ihrer Hamburger Kellerwohnung aufgefunden. Einziger Überlebender: Sohn Hans, 10 Monate alt. Knapp 100 Jahre später lassen die KELLERTÄNZER den Kurator Nick Lainwander nicht los. Vor Jahrzehnten entdeckte er durch Zufall ihre Ganzkörpermasken auf einem Dachboden. Kurz darauf erhielt er Besuch von einem alten Mann, der sich als "der Sohn" vorstellte. Für ihn ist Lainwander seither auf Recherche. Wer waren die beiden Visionäre, die sich konsequent in ihren Masken verbargen? Wie kam es zu der Bluttat, die ihr Leben beendete? Und darf man erfinden, was man nicht ausfindig machen kann? Nils Jockel geht in KELLERTÄNZER Vergangenheit und Gegenwart eines Hamburger Kunstschaffens nach, das 2022 auf der Biennale von Venedig gefeiert wurde und seine Wurzeln in Genie und visionärem Kunststreben fand - und in einer unheiligen Allianz aus Politik und Idealen.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre…