Der Regisseur balanciert eine Pyramide auf der Stirn: das Bild steht bei Jürgen Flimm für die Suche nach der Utopie der Gelingens. Ob Dramolett oder Kinhetserinnerung, Lobrede oder Predigt, ob Salzburg-Satier oder Regie-Notate zu Mozart.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.10.2010
Erfreut zeigt sich Irene Bazinger über Jürgen Flimms Band "Die gestürzte Pyramide". Den darin versammelten teils bereits veröffentlichten, teils neuen Texten des Regisseurs, Intendanten, Festivalleiter, Kunst- und Mediennetzwerkers attestiert sie "Klugheit, Witz und Charme". Vor allem gewähren die Texte über das Theater, die Regiebücher, Storyboards und Collagen, die sich in dem Band finden, in ihren Augen einen exzellenten Einblick in das "Denken und Fühlen eines Kunstbesessenen". Nachvollziehbar wird für sie, was es heißt, in den großen Theaterinstitutionen tätig zu sein.
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