Blickt man auf die Jahrhunderte kriegerischer Auseinandersetzung in Europa zurück, so kommt der freiwillige Zusammenschluss souveräner Staaten zur "Europäischen Union" einer Revolution mit friedlichen Mitteln gleich. Auf die Grundlinien konzentriert, stellt Gerhard Brunn den von Krisen begleiteten Prozess der wirtschaftlichen und politischen Integration dar und zeigt die daraus resultierenden Veränderungen im Zusammenleben der Völker.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 20.01.2003
Das Handbuch der Europäischen Vereinigung von Gerhard Brunn sei benutzerfreundlich und übersichtlich, lobt Johannes Willms. Auf 429 Seiten dokumentiert der Professor für Europäische Regionalgeschichte in konzentrierter und chronologischer Form den Europäischen Integrationsprozess. Das "unverzichtbare" und zugleich "etwas spröde" Nachschlagewerk sei ein wahres Kunststück, beantworte alle Fragen über die europäische Integration von 1947 bis heute, staunt der Rezensent. Dieses Nachschlagewerk von Gerhard Brunn sei keineswegs unkritisch und, wagt Willm zu prophezeien, werde schon bald zum Klassiker.
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