Drei Dollar, das ist alles, was Eddie noch besitzt - und dabei schien sein Leben doch so perfekt zu sein. Er glaubte an die Möglichkeit, die Welt zum Besseren verändern zu können, und engagierte sich dafür; er war ein glücklicher Familienvater und blieb immer standhaft, wenn ihm Amanda, seine große Liebe aus Kindheitstagen, alle neuneinhalb Jahre über den Weg lief. Doch plötzlich taucht sie wieder auf, und das zu einer Zeit, in der Eddie alles zu entgleisen droht ...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.06.2010
Thomas Leuchtenmüller zieht Parallelen zwischen diesem nun bei uns erscheinenden Debütroman des Australiers Elliot Perlman und seinem zweiten Buch. Besonders fällt dem Rezensenten der raffinierte Umgang mit der Zeit auf. Wie die Hauptfigur im heutigen Melbourne im Abstand von neun Jahren immer wieder seiner Jugendliebe Amanda begegnet und dem Leser die Veränderungen beider aus je unterschiedlicher Perspektive bedeutet werden. Wie dabei Beziehungsgeschichten, Literaturexkurse und letzte Fragen zur Sprache kommen - all das findet Leuchtenmüller präzise beobachtet und stark formuliert.
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