Antje Stannek schildert, wie aus adeligen Jungen reisend durch das höfische Europa des 17. Jahr- hunderts weltgewandte junge Männer wurden.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 01.09.2001
Tourismus kommt von grand tour, und gemeint waren damit die Bildungsreisen, die standesbewusste junge Männer bis zum Beginn des 19.Jahrhunderts unternahmen, informiert der Rezensent mit dem Kürzel "rox.". Die Historikerin Antje Stannek hat die Reisen der zumeist Adligen des 17. Jahrhunderts rekonstruiert und dafür bisher ungenutztes Quellenmaterial aus den Archiven bekannter Häuser wie das der Fugger oder der Calenbergs ausgewertet. Zum Reiseprogramm der jungen Adligen gehörten auch, so "rox", Bordell- und Kurtisanenbesuche. Solange diese die Heiratspläne der Eltern nicht störten, wurden sie als geschlechtsspezifische "Weiterbildungen" durchaus geduldet, berichtet der Rezensent.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre…