Willkommen im Deep Web! Julian Assange und Edward Snowden, die NSA, das BKA, die Dissidenten des arabischen Frühlings hier waren sie alle. Und hier gibt es alles: Waffen, Drogen, Pornographie. Aber es geht vor allem um eins: Freiheit durch Anonymität. Anonymus nimmt uns mit auf seine Reise ins atemberaubende Wunderland des Deep Web. Er trifft Geheimdienstvertreter und Hacker und gerät mitten hinein in den Kampf um die Säulen unserer Zukunft.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.05.2014
So anonym, wie er sein möchte, ist der Autor längst nicht mehr, erklärt Rezensent Uwe Ebbinghaus. Auch andere Momente dieses Buches über das Deep Web rücken für den Rezensenten in die Nähe des Marketings. Mit Gonzo jedenfalls hat es für Ebbinghaus nichts zu tun, wenn der Autor sich vom Schreibtisch aus durch die Untiefen des "tiefen Netzes" klickt, Drogen-Verkaufsplattformen und Contract-Killer-Seiten besucht. So richtig "drin" scheint ihm der Autor nicht zu sein, Realismus durch Erfahrung sucht Ebbinghaus im Buch vergebens. Ebenso kritischen Journalismus. Stattdessen, so Ebbinghaus, wird reichlich naiv aus FBI-Berichten abgeschrieben, und die sind ja wohl alles andere als zuverlässig und objektiv, meint der Rezensent.
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