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IM ENTENTEICHDie schöne Seite der Kostenlosmentalität Nicht das Netz ignoriert die Urheberrechte, sondern die Autoren haben keine Ahnung vom Netz. Eine Antwort auf Sibylle Lewitscharoff und die Autoren des Urheber-Aufrufs. Von Thierry Chervel | |
IM ENTENTEICHWer den Apfel küsst Die Rechte der Urheber sollten gestärkt werden, die der Allgemeinheit erst recht. Aber ganz bestimmt nicht die Monopolisierungstendenzen eines entstehenden medial-infrastrukturellen Komplexes. Eine Antwort auf Rainer Hank. Von Thierry Chervel | |
VIRTUALIENMARKTAuf den Kopf gestellter Zauberlehrling17.04.2012. Wie konnte es geschehen, dass eine so abstrakte wie randständige Materie wie das Urheberrecht solch massive politische Wirkung entfaltet, mit Hebeln, die von den Rändern bis ins ideologische Zentrum der Gesellschaft einhaken? Ein Plädoyer für pragmatische Lösungen Von Rüdiger Wischenbart. | |
ESSAYWege aus dem Schlamassel09.04.2012. Wer im Namen des "guten Lebens" Verzicht predigt, ist ein Heuchler. Es ist nicht die Aufgabe der Ökologie, die Annehmlichkeiten des Fortschritts in Frage zu stellen oder sie anderen nicht zu gönnen, sondern sie mit Respekt für den Planeten zu vereinbaren. Der totalitären Versuchung eines ökologischen Diskurses, der sich in die intimsten Aspekte und Daseins einmischt, darf Europa ebenso wenig nachgeben wie den Einflüsterungen des Finanzkapitals oder der religiösen Intoleranz. Plädoyer für ein solidarisches Europa, das seine Energie aus den Ideen der Aufklärung zieht. Von Pascal Bruckner. | |
IM ENTENTEICHVollwaschgänge der Erinnerung15.03.2012. Die Debatte um Christian Kracht hat die Literaturkritiker aufgescheucht. Nun stellen sie sogar wieder ein paar grundsätzlichere Fragen. Ein kleines Linkdossier pünktlich zur Leipziger Buchmesse von Paul Knittel. | |
VIRTUALIENMARKTDas Ökosystem Buch und Lesen13.03.2012. Urheberrecht, Ebooks, Konzentration und Identitätskrisen: Ein Rundgang durch eine verwirrte Branche vor der Buchmesse in Leipzig. Von Rüdiger Wischenbart. | |
IM ENTENTEICHDas Leistungsschutzrecht wird floppen Die Verleger haben mit ihrer Lieblingsidee eine halbe Niederlage erlitten. Die andere Hälfte folgt noch. Von Thierry Chervel | |
IM ENTENTEICHDiesen Kuss der ganzen Welt20.02.2012. Oder wem gehört "Geistiges Eigentum"? Deutsche Medien, die diesen Begriff verfechten, sind selbst die ersten Enteigner. Der Begriff dient ihnen vor allem als Waffe zur Zementierung ihrer Position. Lassen sich Politiker darauf ein, gefährden sie die Öffentlichkeit. Von Thierry Chervel | |
ESSAYSelbst ist der Autor08.02.2012. Die entscheidenden Akteure im Buchmarkt sind die Leser und die Autoren. Sie können nun direkt zueinander finden. Weitere Regulierungen braucht es nicht. Eine Antwort auf Jürgen Neffe Von Cora Stephan. | |
VIRTUALIENMARKTDer Abschied vom Universum Buch30.01.2012. Jürgen Neffe will einen anti-globalen Schutzwall um einen Markt ziehen, der sich bereits in völliger Auflösung befindet. Das wird nicht funktionieren. Trotzdem braucht der Wandel gute Rahmenbedingungen. Von Rüdiger Wischenbart. | |
ESSAYGemeinsam einsam: Havels Beispiel29.12.2011. Der Dissident ist nicht tot. Vaclav Havel verkörperte diese Figur wie kein anderer. Er demonstrierte die Macht der Ohnmacht - und war siegreich. Von Andre Glucksmann. | |
IM ENTENTEICHNetz hat keine Grenzen Der deutsche Buchmarkt blickt auf das Ebook wie das Kaninchen auf die Schlange. Sollte man ihn davor schützen? Eine Erwiderung auf Jürgen Neffe von Thierry Chervel | |
ESSAYGutenberg und die Brandstifter19.12.2011. Nun kommt es doch: Das elektronische Buch revolutioniert den deutschen Markt. Wenn er sich nicht schützt, gerät er in die Hände übermächtiger Akteure Von Jürgen Neffe. | |
ESSAYMan muss sie nicht hassen22.11.2011. Die Piraten sind ein Interessenclub für das neue WLan-Bürgertum. Ihr Wahlerfolg in der "Kreativhauptstadt" Berlin ist plausibel. Ein neues Bürgertum auf der Suche nach sich selbst. Von Katja Kullmann. | |
IM ENTENTEICHVerweigerung von Trauerarbeit08.06.2011. "Das Rätsel ist, dass der Mythos all diesen Desillusionen und Realitäten solange standhalten konnte. Wie konnte dieses politische Engagement jahrzehntelang so blind und so religiös werden?" Ein Gespräch mit Jorge Semprun über den Kommunismus aus dem Jahr 1998 | |