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Im Kino - Archiv

Ein Medium der Scham

Von Lukas Foerster, Jochen Werner. Emmanuel Mourets Episodenfilm "Die Kunst zu lieben" weiß um die Komplexität der Liebe wie der Ästhetik. Olias Barcos schwarzhumorige Groteske "Kill Me Please" seziert eine Servicemaschinerie des Tötens.

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Hauptsache weniger Mensch

Von Lukas Foerster, Elena Meilicke. In Athina Tsangaris "Attenberg" lernt eine junge Griechin, die eigentlich lieber nicht möchte, die wunderbare Welt der Sexualität kennen. Sir David Attenborough hilft dabei. Tim Burton entdeckt in "Dark Shadows" die siebziger Jahre durch die Augen eines erfrischend rigorosen Vampirs.

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Begehren in Schallwellen

Von Thomas Groh, Nikolaus Perneczky. Céline Sciammas Jugendfilm "Tomboy" lässt das sozial zugewiesene Geschlecht als eigentliche Maske erkennen. Schmetterlingsflatterhaft tanzen Catherine Deneuve, Milos Forman und Paul Schneider in Christophe Honorés Musical-Fantasie "Die Liebenden" von den Sechzigern in die Neunziger.

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Liebe Deutschland

Von Maximilian Linz. Morgen beginnen die 58. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, jenes Festival, auf dem vor genau 50 Jahren das wichtigste Dokument der deutschen Nachkriegs-Kinogeschichte, das Oberhausener Manifest entstand. Eine Internetserie setzt sich mit dem Erbe dieses Manifests auseinander. Aber schon das Zustandekommen dieser Serie sagt einiges über den Stand filmischer Produktionsbedingungen in Deutschland aus, meint Maximilian Linz, Regisseur und Produzent der Serie.

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Detailintensitäten

Von Lukas Foerster, Thomas Groh. Bertrand Bonello entwirft in "Haus der Sünde" ein Luxusbordell als samtene Hölle auf Erden. Josh Trank stülpt in "Chronicle" den Superheldenfilm mit wenig Geld auf Indie-Ästhetik um.

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